Rückblick Busausfahrt Bad Wurzach

Zur Busausfahrt nach Bad Wurzach Mitte September präsentierte sich das Wetter kühl und nass, der Sommer hatte sich verabschiedet. 30 Erwachsene, 4 Kinder und ein Jugendlicher freuten sich um so mehr, dass vor Ort es dann doch noch trocken wurde für die Führungen ins Moor. Wie geplant wurden die Teilnehmer aufgeteilt, so daß alle die Führung genießen konnten – in ihrem Tempo.

Im Moor gab es viele interessante Themen: Entstehung des Hochmoor, das Leben der Biberfamilie, Torfabbau und warum man die Blumenerde ohne Torfanteil verwenden soll, … eine kurzweilige und spannende Führung in einem besonderen Lebensraum.

Mit dem Torfbähnchen fuhr die Gruppe nochmals ins Ried. Ausführlich berichtete der Zugbegleiter über den früheren Betrieb der Bahn, Abbau von Torf und über die Glashüttenentstehung.

Mit dem Reisebus ging es für die Ausflügler zum Abschluss noch ins Bad Wurzacher Zentrum. Hier wurde gebummelt oder bei einer heiße Tasse Kaffee oder Schokolade Einkehr gehalten.

Nach diesem informativen und abwechslungsreichen Tag wurde bei guter Stimmung die Heimfahrt angetreten.

Rückblick der Fahrradtour

Treffpunkt war der Biergarten Stadtwirt in Straßdorf. Bei sonnigen Wetter und angenehmen Temperaturen haben sich dort 8 Fahrrad-freudige Radler getroffen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde sind wir auf der ehemaligen Nebenstrecke Gmünd-Göppingen losgefahren.

Zu den E-Bike-Fahrern gesellte sich auch wieder 1 Fahrer mit normalen Mountainbike. Wir führen schön gemütlich mit 17-18 km/h. Unsere erste Pause haben wir nach 10 km nahe Wäschebeuren gemacht. Hier konnte man sich durch Gespräche noch näher kennenlernen.

Bald ging es weiter zum nächsten Etappenziel den Herrenbachstausee, unsere geplante Einkehrmöglichkeit dort löste sich leider auf – die Herrenmühle war geschlossen, also weiter bis Adelsberg dort haben wir gehofft was zu bekommen.

Mit dem Kloster Gasthof sollten wir Recht behalten, hier erhielten wir sehr leckere Italienisches Essen. Alle waren satt und glücklich.

Weiter ging es nach dem Essen in einer rasanten Abfahrt mit ca. 20% Gefälle auf Schottergestein nach Plüderhausen. Einigen Personen war diese Abfahrt zu gefährlich und sie entschieden sich fürs Abstiegen und Schieben. Der nächste Stopp war am Rems-Mittelpunkt bei Lorch Waldhausen.

„Unsere“ Eisdiele in Lorch haben wir natürlich auch nicht ausgelassen. „Junge, da habt ihr was verpasst“. Nach dieser leckeren Eiskreation ging es vergnügt zurück nach Straßdorf

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Vollmondwanderung auf dem Kalten Feld

Mitte August, trafen sich am Wanderparkplatz „Reiterles Kapelle“ trotz Sommerpause 26 Wanderfreudige aus Straßdorf, Waldstetten, Rechberg, Schwäbisch Gmünd und Fichtenberg.

Viele verschiedene Orte – viele neuen Gesichter, so gab es erst einmal eine kurze Kennenlernrunde, bevor es den Berg hinauf, vorbei an der Reiterles Kapelle, aufs Kalte Feld ging.

Unterwegs noch die Essens-Bestellung ans Franz-Keller-Haus telefonisch durchgegeben. Als besonderer Service bekamen wir dann die Bestellung an die kalte Lagerfeuerstelle serviert.

Kaltes Feld ohne Lagerfeuer, undenkbar! Wegen zu großer Trockenheit und entsprechender Brandgefahr wurde das Undenkbare wahr und das Feuer bleib aus. Gemütlich wurde es trotzdem um die kalte Feuerstelle und genügend Gesprächsthemen waren bereits auf dem Hinweg gefunden.

Nicht nur die 11 Kinder bespielten die offene Fläche des kalten Feld in einem großen Kreis mit Frisbee, Indiaka und Ball gleichzeitig, auch die Erwachsenen hatten daran ihren Spaß.

 

Unser Hauptakteur lies etwas auf sich warten, dafür wurde über „ihn“ getratsch:

Rund ums Jahr hat der Vollmond verschiedenen Bezeichnungen: Im August lauteten seine Namen so z.B. auch Ernte-, Getreide-, Stör- und Fruchtmond.

Weitere Namen rund ums Jahr sind so z.B.: Wolfsmond (Jan.), Hungermond (Feb.), Kähenmond (März), Wandelmond (April), Wonnemond (Mai), Erdbeermond (Juni), Heumond (Juli), Jagdmond (Sept.), Weinmond (Okt.), Nebelmond (Nov.), Eichenmond (Dez.).

Den Mond mit seiner durchschnittlichen Entfernung von 384 400 km würden wir theoretisch bei einer Geschwindigkeiten von 100 km/h erst in 160 Tagen erreichen.

Sein Durchmesser ist 3.476 km und der größte Einschlagskrater misst gigantische 2.240 km. Als Supervollmond bezeichnet man ihn, wenn er der Erde am nächsten ist. Seine Entfernung variiert von 356.500 km bis 406.700 km und er entfernt sich pro Jahr etwa um weitere 4 cm.

Wie bekam die Erde ihren Mond? Vor den Apollo-Missionen gab es dazu drei Überlegungen: Erstens, der Mond wurde von der Erdanziehung eingefangen, zweitens, Erde und Mond drehten sich sozusagen von Anbeginn an um sich und um die Sonne und drittens, der Mond wurde aus der Erde heraus geschleudert.

Nach den Untersuchungen des fast 400 kg Mondgesteins, die die NASA mitbrachte, wurden von der Wissenschaft die ersten drei Varianten verworfen und es wird vermutet, dass die Erde vor ca. 4,567 Milliarden Jahren eine Kollission hatte, mit einem kleineren Planeten, der sich an der Erde abrieb. Dabei wurde die 6-8 Tausend Grad heiße Erdmantelmasse ins All geschleudert und drehte sich als wabbernde Masse um die Erde, wo sie über die Jahre zum Mond verklumpte, der seither gemeinsam mit der Erde um die Sonne tanzt.

Diese Kollision, mit der Entstehung des Mondes, der die Drehung der Erde stabilisiert und verlangsamte von damals vermutlich 6 Stunden auf heute 24 Stunden machte das Leben auf unserem Planeten, wie wir es heute kennen, erst möglich.

Zurück zu unserem Vollmondabend am 12. August 2022. Nach etwas Rätseln, wann und wo kommt der Mond nun genau – stieg dieser über den Bäumen langsam empor und die Runde über das Kalte Feld konnte beginnen.

Zufrieden, gut gelaunt und etwas müde kamen alle wieder heil am Parkplatz an. Eine Tour mit bekanntem Ziel, doch bei Nacht mit einer ganz anderen Atmosphäre.

Rundwanderung ab Eybach am 31.7.22

Um 13.30 Uhr trafen sich acht Wanderer am Parkplatz des Felsentales. Im Bannwald des Tales waren die 25 Grad gut zu ertragen. Viele umgestürzte Bäume machten den Weg zu einer gymnastischen Herausforderung. An den Felsen nahe der Leitern wuchs der seltene Zungenfarn. Auf der Albhochfläche verlief der weitere Weg zunächst noch im Wald. Danach ging es vorbei an Ackerflächen, wo das reife Korn geerntet wurde. Einige Wolken milderten die Kraft der Sonne während des schattenlosen Weges ab, ehe wir den steilen Abstieg erreichten. Im Gestein konnte man die Spuren der ehemaligen Karren noch deutlich sehen, die in früheren Zeiten den Weg von und nach Waldhausen nahmen. Nach 2,5 Stunden erreichten wir den Parkplatz und fuhren anschließend nach Steinenkirch ins Gasthaus Rössle. Gut gestärkt ging es dann nach Hause. 

Kaisersbach – Kräutergarten – Wassertreppe – Ebni-See

Mit fünf Personen vier aus unserer Ortsgruppe und eine aus der Ortsgruppe Heubach sind wir in Kaisersbach gestartet.

Nach wenigen Gehminuten erreichten wir auch schon bei herrlichen Sonnenschein unser erstes Wander-Highlight. Nach dem Motto „Willkommen im Reich der Kräuter hatten wir einen Stopp in einem Schaugarten gemacht, wo auf 20 Beeten über 270 Kräuterarten zu bestaunen gab.

Nach diesem Stopp ging es weiter an der Sommerrodelbahn vorbei, die leider nicht geöffnet war. Beeindruckend war dann das nächste Wander-Highlight: Eine gewaltige Platte von 300 Zentner die schon 150 Millionen Jahre alt ist.

Die Wassertreppe die ja unser eigendliches Wanderziel war hat uns etwas enttäuscht, sie war recht klein.
Bevor wir uns aber am Ebni-See gemütlich zum Abschluss in eine Restaurant einkehrten hatten eine Schöne Pause mit einer tollen Hütte am Treibsee. Das ist ein kleiner Waldsee nahe Kaisersbach.

Alles in allen ein gelungener Tag! Bloß die Teilnehmerzahl hat mich enttäuscht.

4-tägige Wanderung auf dem Altmühltalpanoramaweg im Naturpark Altmühltal

Am 9. Juni 2022 startete eine 22-köpfige Wandergruppe vom Albverein Strassdorf mit dem Bus nach Eichstätt im Altmühltal.

Dort angekommen wurde am Bus ein reichliches Frühstück eingenommen. Anschließend startete die Wandergruppe zur ersten Etappe der 4-tägigen Wanderung auf dem Altmühltalpanoramaweg. Teilweise hoch über dem Altmühltal aber auch wieder durch beschauliche Orte führte der Wanderweg über Wald- und Feldwege, vorbei an Wacholderheiden. Von der Pfünzer Schimmeleite aus konnte man auf der gegenüberliegenden Talseite das Römerkastell Vetoniane deutlich erkennen. Nach 20 Km wurde das Tagesziel Pfalzpaint erreicht.

 

Das Highlight des 2. Tages war die Gundolfinger Wacholderheide. Diese Heide ist die schönste Ihrer Art im Naturpark Altmühltal. Von der Arnsberger Leite aus konnten die Wanderer den herrlichen Panoramablick bis hinüber nach Kipfenberg mit der gleichnamigen Burg genießen. Dieser Tag, gespickt mit Besonderheiten begleitet von herrlichem Wanderwetter endete in Enkering, wo das Hotel in dem die Wandergruppe untergebracht war, mit seinem schönen Biergarten auf die Wanderer wartete. Wieder ging ein eindrucksvoller Wandertag zu Ende.

 

Direkt vom Hotel aus wurde in den 3.Wandertag gestartet. Sofort ging es wieder bei strahlendem Sonnenschein steil bergauf. Auf schattigen und weichen Waldwegen, immer an der Hangkante entlang, begleitet von schönen Aussichten ins Altmühltal. Bald darauf führte der Wanderweg bergab zu dem kleinen Ort Unteremmendorf. In der Kirche des Ortes wurde eine schon traditionelle Andacht abgehalten. Nach einer Zwischenmahlzeit am Bus, führte der Wanderweg der Altmühl entlang hin zum Freizeitzentrum und Badesse Kratzmühle. Nach 19 Km waldreichen Wegen wurde das 3. Tagesziel Beilngries erreicht. Die lebendige Altstadt hat natürlich zu Eisbecher, Kaffee, Kuchen oder zu dem einen oder anderen Kaltgetränk förmlich eingeladen. Der letzte Abend im Hotel war gefüllt durch Fröhlichkeit, Musik und Gesang.

Beilngries war auch der Startpunkt zum 4. und letzten Wandertag. Raus aus der Stadt und sofort ging es hinauf auf den Arzberg  – rundum von Tälern eingeschlossen wirkt er wie eine Insel. Als Tögging erreicht wurde wussten alle, jetzt ist es nicht mehr weit bis Griesstetten der Endpunkt dieser 4-tägigen Wanderung.

 

Radeln von GD nach Welzheim und über Lorch zurück

Wir sind mit 12 Personen bei herrlichen Sonnenschein zu dieser knapp 60 km langen Tour gestartet. Anfangs ging es durch Gmünd ins Schießtal, wo wir  unseren ersten Anstiegen hatten.

Mit dem E-Bike hatten da wenige ein Problem, aber auch eine ältere Person mit einem „normalen“ Fahrrad schaffte es. Natürlich nahm die ganze Gruppe Rücksicht und übte sich in Geduld. Leider kam es auch zu einem Sturz mit Schnittwunde, was wir mit erster Hilfe gut meisterten.

Unseren ersten größeren Stopp hatten wir am Reichenbach Stausee. Danach ging es weiter nach Welzheim. Da wegen vieler Konfirmationen eine Restaurant-Reservierung leider im Vorfeld nicht möglich war – verließen wir uns auf unser Glück und fanden dieses mit 12 freien Plätzen beim Griechen in Welzheim. Gestärkt ging es auf geschotterter Abfahrtstrecke nach Lorch, leckere Eisbecher waren unsere Belohnung.

Danach ging es wieder zurück nach Schwäbisch Gmünd. Insgesamt eine herrliche Tour mit einer tollen Gruppe. Herzlichen Dank an alle und ich freue mich schon auf die nächste Tour mit euch.

Euer Dirk Heinrich

Bierwanderung Fünf-Steidla-Steig in der Fränkischen Schweiz – Mai 2022

Fünf Brauerein auf einen Streich in der Fränkischen Schweiz auf dem  Fünf-Seidla-Steig®

Spaß, gute Laune, gutes Essen und fünf Privatbrauereien mit ihrem individuellen Hopfensaft und traumhaften Sommerwetter machten den Samstag perfekt auf dem Brauereiwanderweg in der südlichen Fränkischen Schweiz in Gräfenberg und Weißenohe. Karin Wagner vom SAV OG Straßdorf begrüßte insgesamt 42 Teilnehmer zwischen fast einem und über achtzig Jahren. Ortsgruppenübergreifend waren auch Gäste aus Heubach und Schwäbisch Gmünd dabei. Bereits kurz nach der Abfahrt um 6.30 Uhr begann das Verwöhnprogramm mit einer leckeren, selbstgebackenen Grundlage zum Sektfrühstück.

In der fränkischen Schweiz war der erste idyllische Biergarten der Klosterbrauerei bereits reserviert. Auf 10 malerischen Kilometern durch das ländliche Frankenland kamen vier weitere Biergärten, mit jeweils eigenen Biersorten. Die individuelle Note jeder Lokalität, an einer ruhigen Straße unter Linden, in einer Streuobstwiese oder im Innenhof und mit bergigem Anstieg zur Zapfsäule machen diese einmalige Note dieser Tour ebenfalls besonders und reizvoll.

Wanderführerin Karin Wagner organisierte nicht nur Bus, reservierte Plätze, führte die Gruppe, und sorgte auch für die genaue Zustellung der vorbestellten Essen, sondern verwöhnt auch im Bus anlässlich des Geburtstags von Vorsitzendem Wolfgang Stadelmaier mit festen und flüssigen Leckereien. Alles in allem, mehr als eine runde Sache bei herrlichem Sommerwetter und die Messlatte wurde hoch gelegt mit dieser Tour – doch es zählt neben dem Wandern vor allem die Geselligkeit und der SAV Straßdorf läd dazu immer wieder gerne ein.