Rückblick: Wolfstal – Großes Lautertal

Morgens um 9 Uhr fuhren wir bei sonnigem, aber frischem Wetter los ins große Lautertal. Nach einer kleinen Stärkung am Parkplatz ging es ins Wolfstal (3 Grad).  Die Sonne schien um diese Tageszeit ins enge Tal, so dass die bemoosten Felsen und großen Märzenbecherteppiche  ihre Wirkung entfalteten. Auf dem weiteren Weg Richtung Erbstetten passierten wir ein Gehege, in dem eine Herde weißer Hirsche äste. Der Dorfplatz in Erbstetten lud mit einer großen, sonnigen  Tisch – Bank – Gruppe zum Vespern ein. Es war inzwischen 10 Grad warm geworden. Anschließend ging es 90 Höhenmeter bergauf durch Buchenwald zum Heumacherfelsen (695m), der höchsten Erhebung unserer Wanderung. Entlang der Hangkante führte der Weg 70 m  bergab zur Burgruine Wartstein. Mit Hilfe einer Wendeltreppe erklommen wird die einstige Schildmauer, die heute als Aussichtsplattform dient und genossen Blicke ins große Lautertal, zum Bussen und … die Alpen waren nur im Dunst zu erahnen. 

Ein steiler Stieg führte uns kurzzeitig bergab zu den Resten der Vorburg.  Der weitere Weg ging entlang auf halber Hanghöhe vorbei an den Mauerresten der Burgruine Monsberg und St. Ruprecht und hinab ins Tal der Großen Lauter.  Bequem ging es nun entlang des mäandrierenden Flüsschens.  Kurz vor der Laufenmühle war der Fluss teilweise kanalisiert und wird zur Stromgewinnung genutzt. Diese, 15 km lange,  abwechslungsreiche Wanderung ließen wir bei gutem Essen und Getränken in der Laufenmühle enden – ehe wir uns auf die Heimfahrt machten: Sonnenuntergang – blaue Stunde – Nacht.  Wanderführer Rita und Manfred Nußbaum

5-Knopfturm – Erika Künzel Stollen – Limes / Stürmische Februar Tour

Zu unserer Einführungsrunge des Wanderjahres 2022 haben sich 15 Personen am Fünf-Kopf-Turm in Gmünd getroffen.

Nach der obligatorischen CORONA Impf-Prüfung haben wir uns bei stürmisch, bedeckten Wetter auf unsere Tour gemacht.

Vorbei am Bahnhof war unser erstes Ziel die Vogelhof-Höhe mit dem Erika Künzel Stollen (Sie, eine Industriekaufmanns-Frau die ihr gesamtes Vermögen der Musikschule Schwäbisch Gmünd vermachte. Einer der Stollen, die auf Ihrem Grundstück sind, ließ Sie nach einem ihrer zahlreichen Gedichten ausschmücken).

Weiter ging es auf den Bahntrassenweg zum Limes-Info-Stand, hier steht noch eine Limes Rekonstruktion aus dem Obergermanische Limes aus Holz-Palisaden und der neuere Raetische Limes aus Stein.

Nach einer gemütlichen Pause mit Fotostop ging es dann auf den Rückweg.

Wir überquerten die B 29 und kamen auf den Hohenstaufen Radweg, den wir in Höhe des Hallenbades wieder verlassen haben, am Fussballplatz entlang, an der Kneipp – Anlage vorbei zum Stadtpark mit dem Rokokoschlösschen.

Zum Ende kehrten wir dann mit 13 Personen ins Forum zu einem guten Mittagessen ein.

Auf dieser Tour durften wir 5 Gastwanderer willkommen heißen und freuen uns immer über jede*n der mitkommen möchte.

Rückblick: Fackelwanderung – Burgruine Graneggle am letzten Januar-WE

Vom Wanderparkplatz unter dem Schwarzhorn ging es zur Reiterleskapelle (Bild) und über die Burgruine Graneggle hoch aufs Kalte Feld zum heißen Feuerfass des Franz-Keller-Hauses. Nach einem kleinen Snack ging es mit entzündeten Fackeln wieder zurück im Schein der Flammen und alle freuen sich auf weitere gesellige Wanderungen im Jahr 2022.

Ahlbäumle – Volkmarsberg –

Eine Rundfahrt in Kolonne durch Aalen, weil ich eine Ausfahrt verpasst hatte, da war mir die Schadefreude sicher – zu Beginn unsere Wanderung. Bestens gelaunt ging es dann zu zehnt bei sonnigem Wetter 2 Stunden durchs Unterholz und auf befestigten Wegen bis zu unserem ersten Fotostopp, der Mutterbuche.
Ein 120 Jahre alter Baum auf dem Volkmarsberg, der 2018 wegen Fäulnis leider gefällt werden musste. Der massive Baumstumpf oder vielmehr mehrere ragen nun wie trockene, braune Finger in den Himmel und ein Schild und Bild erinnern an diesen beeindruckenden Baum. Hier machten wir unser erstes schönes Gruppenfoto.
Wenige Meter weiter, auf dem Gipfelplateau (744 m) mit der Naturschutzhütte des Albverein Ortsgruppe Oberkochen, sicherte Lara uns ein Platz unter dem Vordach, was sich weniger später als sehr vorausschauend erwies.
Gemütlich, unter eben diesen Vordach, machten wir unsere Pause bei Vesper oder einem hausgemachten Kuchen, der von der jungen Bäckerin Emma auch verkauft wurde, die hier mit ihren Eltern und ihrem kleinem Bruder Hannes heute Dienst tat.
Der plötzliche Wetterumschlag mit Gewitter und kurzem Schauer erreichte uns zum Glück in dieser Pause. Sicher unterm Dach und in angenehmer Gesellschaft verlängerten wir die Pause einfach ein wenig, bevor wir noch den Aussichtturm auf dem Volkmarsberg, mit seinen 23 Metern, erklommen.
Der jetzige Turm, von 1930, hat 5 Stockwerke, mit insgesamt 104 Stufen und von hier oben kann man bei guten Wetter die Zugspitze und den Säntis erspähen, dafür hatten wir aber an diesem Tag zu viele Wolken. Am Fusse des Turmes ein weiteres Gruppenfoto und dann ging es gut ausgeruht zum nächsten Highlight.
2 Stunden später, mit etwas Vorsicht, da der Untergrund nun etwas rutschig war, erreichten wir den Aussichtsturm „Aalbäumle“. Errichtet 1898 auf dem Aalener „Hausberg“ Langert, 1992 in seiner heutigen Art ausgebaut und erst im August diesen Jahres nach einer Sanierung, mit einer Stahlmanschette, nach Ameisenbiss und Pilzbefall, wieder zum Besteigen freigegeben.
Auf der überdachten Aussichtsplattform in 24 Meter Höhe genossen wir den wundervollen Rundblick.
Ein Spielplatzfoto fürs – Familienmarketing – noch aufgenommen, bevor es zurück zu den Autos ging.
Fazit der Wandergruppe: Es war eine schöne und abwechslungsreiche Tour, mit Wetterglück, viel Frohsinn und Spaß!
Mit 7 Personen ging es noch in den Schweizer Hof zur Einkehr, mit vorzüglichem Essen.

Liebe Grüße

Wanderführer: Dirk Heinrich

 

Herbstlich schöne Tour von Lautern auf den Rosenstein

Fast alpine Verhältnisse waren es beim Aufstieg von Lautern auf den Rosenstein durch die „Hölle Haus“ und „Große Scheuer“ auf die Plattform und am Rand entlang zur Waldschenke und dort zu einem leckeren und schnellen Mittagessen in der herstlich-warmen Sonne. Der Spielplatz an der Waldschenke lud zum „Fliegen“ ein.

Begegnung, Bewegung, Natur und Spaß in heimischer Umgebung.

Auch die Hunde hatten Spaß – mutierten kurzfristig zu See-Hunden.  Zum Abschluss zeigte sich Lautern idyllisch und Café und Eisdiele am Bach war noch ein schöner Abschluss und ist eine Empfehlung wert.

 

Schlemmer- und Bunkertour mit Sichtung eines Russischen Bären im Wald bei Waldstetten

Leckermäulchentour de luxe durch den Staatswald bei Waldstetten beginnt gleich zu Beginn mit einem Sekt am Abenteuerspielplatz. Gut gelaunt geht es durch den Bunkerwald.

Der Wald – einst mit Hubschrauber-Landeplatz und 28 Bunkern von den Amerikanern, damals sehr gut abgesichert durch Beton-Pfäle mit Maschen- und Stacheldrahtzaun.

Heute fliegen hier vor allem Fledermäuse und Schmetterlinge. So auch ein „Russischer Bär“, der mit seinen Streifen gut getarnt auf dem Waldweg saß. Aufgescheucht von den wandernden Füßen zeigte er seine orange-rot leuchtenden Unterflügel und seine Tarnung flog damit auf.

Bei Wolfgangs Hütte gab es für alle ein oberleckeres Mittagessen nach jedems Geschmack und auch noch Nachtisch.

Eine kleine anatomische Exkursion für die interessierten Kinder machte den Abschluss. Gesättigt und zufrieden ging es Nachhause an diesem wunderbaren Sommer-Sonntag, Anfang September 2021.